Chico hat Krebs – Orales malignes Melanom beim Hund
Das orale maligne Melanom mit dem der 11-jährige Mischlingsrüde „Chico“ Anfang Januar vorgestellt wurde, zählt zu den aggressivsten Neoplasien der Maulhöhle des Hundes und ist durch ein lokal infiltratives Wachstum, eine hohe Rezidivrate sowie frühe Metastasierung gekennzeichnet. Die Diagnose „orales malignes Melanom“ im Bereich des rechten Kiefernwinkels wurde im externen Labor IDEXX histopathologisch bestätigt.

Der vorliegende Fall beschreibt einen ungewöhnlich günstigen klinischen Verlauf eines rezidivierenden oralen malignen Melanoms beim Hund unter Kombination aus chirurgischer Therapie sowie systemischer und lokaler Ozon-/Sauerstofftherapie.
Trotz initial ungünstiger Prognose zeigte sich eine klinisch vollständige makroskopische Remission mit Rückbildung einer zuvor palpierbaren extraoralen Umfangsvermehrung.

Konten wir den Krebs besiegen? Der Fall erlaubt keine Aussage über eine generelle therapeutische Wirksamkeit der Ozontherapie bei malignen Melanomen.
Die Beobachtungen erscheinen jedoch ausreichend interessant, um weiterführende klinische Studien sowie eine längerfristige Verlaufskontrolle zu rechtfertigen.
Hierfür suchen wir nun Hunde und Katzen mit lokal begrenzten Krebserkrankungen, die an solchen weiteren klinischen Studien teilnehmen. Für die Teilnahme an der Krebsstudie erhalten die Teilnehmer einen Rabatt auf die Ozon-Sauerstoff Therapie von 50%, die allgemeinen Untersuchungs- und Behandlungskosten werden nach GOT 2022 (Gebührenordnung für Tierärzte) abgerechnet.

