Fischkrankheiten
Schon als kleiner Junge war ich als
leidenschaftlicher Angler interessiert an den Lebensgewohnheiten und
der Gesundheit der gefangenen Fische. Mit der Fischerei erwuchs auch das
Interesse an der Gewässerökologie und einem gesunden und reproduktiven
Fischbestand.
Vor jeder erfolgreichen Therapie steht
eine exakte Diagnose. Hierbei muss man ausser dem erkrankten
Fisch auch den gesamten Bestand und die Umgebung untersuchen, wodurch das
Problem besser einzugrenzen ist. Dabei sollte Probenmaterial für bakteriologische und
parasitologische Untersuchungen durch Haut-, Kiemen- und Kotproben gewonnen
werden. In Einzelfällen kann auch das Entnehmen einer Blutprobe notwendig sein.
Für weiterführende Untersuchungen wie Röntgen oder Ultraschall muss
das Tier in die Praxis transportiert werden. Weiterhin wichtig
sind Wasseruntersuchungen auf Schad- oder Giftstoffe sowie ein
ausführlicher Vorbericht, der häufig schon wertvolle Hinweise auf das
Krankheitsgeschehen gibt.
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