Epilepsie beim Hund
Was ist die Epilepsie?
Die Epilepsie, korrekter
Epilepsien, sind chronische Erkrankungen des Gehirns, die durch das wiederholte
Auftreten von epileptischen Anfällen gekennzeichnet sind. Wie beim Menschen
gehören auch beim Hund die Epilepsien zu den häufigsten Erkrankungen des
zentralen Nervensystems. Bezogen auf die Gesamtpopulation kommen sie bei ca.1
-2% aller Hunde vor. Einige Rassen sind weit stärker betroffen.
Was sind epileptische Anfälle?
Epileptische Anfälle
beruhen auf plötzlich auftretenden, kurz dauernden und rasch verschwindenden
Funktionsstörungen des Gehirns, die durch exzessive elektrische Entladungen
verursacht werden und zumeist einige Sekunden bis zu wenigen Minuten dauern.
Diese paroxysmalen (plötzlichen) Entladungen können in umschriebenen
Nervenzellverbänden des Gehirns oder gleichzeitig in beiden Großhirnhälften
auftreten. Je nach Ausdehnung und Lokalisation dieser Entladungen kann es zu
mehr oder weniger ausgeprägten Störungen des Bewußtseins, der Motorik, der
sinnlichen Wahrnehmungen, der vegetativen Funktionen und/oder des psychischen
Verhaltens kommen. Entsprechend können epileptische Anfälle ein vielfältiges
Erscheinungsbild zeigen. Sie werden in fokale, von einem Herd ausgehende Anfälle
und in primär generalisierte Anfälle unterteilt.
Detaillierte Informationen zur Epilepsie des Hundes und ihrer Therapie von
Frau Prof. Dr. Dorothea Schwartz-Porsche erhalten Sie unter www.epilepsie-beim-hund.de .

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