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D.A.P. - Zerstäuber
Wohlbefinden und Beruhigung für den Hund

Alle Säugetiere sondern in der Laktationsphase sogenannte Beruhigungspheromone ab. Dabei handelt es sich um Substanzen, deren Funktion darin besteht, dem Nachwuchs ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Diese Beruhigungspheromone der Hunde werden von Talgdrüsen produziert, die sich zwischen den Gesäugeleisten laktierender Hündinnen befinden.Sie beschwichtigen die Welpen, wenn diese Ihre Umgebung erkunden. Ihre Eigenschaft besteht darin, den Welpen im Zusammenhang mit jeder Art von Stress und / oder in neuen oder unbekannten Situationen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
Untersuchungen zeigen, dass dieser beruhigende Effekt selbst bei ausgewachsenen Hunden auftritt. Das Dog Appeasing Pheromon (D.A.P.) ahmt die Beruhigungspheromone der Hündin nach und besitzt deren besänftigende Eigenschaften.

D.A.P. hilft Ihnen angst- und stressbezogene Probleme bei Welpen und ausgewachsenen Hunden zu verringern oder zu vermeiden. Diese äußern sich u.a. durch:

  • Zerstörerisches Verhalten
  • Vokalisieren (z.B. übermäßiges Bellen oder Jaulen)
  • Unsauberkeit
  • Exzessives Lecken

D.A.P. besänftigt den Hund in Stresssituationen:

  • Besucher
  • Tierarztbesuche
  • Neue und unvorhersehbare Situationen

D.A.P. unterstützt die problemlose Eingewöhnung von Welpen:

  • in eine neue Umgebung
  • bei neuen Besitzern
  • bei Umzügen
  • im Umgang mit Fremden

 

Angst vor Feuerwerk??  D.A.P. hilft

Link: Klinische Studie zur Kontrolle von Feuerwerks-Phobien bei Hunden (Sheppard G. und Mills D.S., Veterinary Records 2004).

 

Das Beruhigungs-Pheromon der Hündin wird als Dog Appeasing Pheromone (D.A.P.) bezeichnet

Das canine Beruhigungspheromon (D.A.P.) wird von der Hündin ab dem 3.-5. Tag nach der Geburt der Welpen sezerniert. Gebildet wird es in den Talgdrüsen des intramammären Sulcus. Während seiner Entdeckungsreisen sucht der Welpe immer wieder Kontakt zur Mutter, deren Beruhigungspheromon ihn emotional stabilisiert und beruhigt. Wird das Pheromon nicht länger sezerniert, kommt es zur Lösung des jungen Hundes von der Mutter. Die nun folgende Stressphase motiviert den jungen Hund, sich einer sozialen Gruppe (Rudel) anzuschließen. Rudelführer scheinen dem D.A.P. analoge Pheromone zu sezernieren, die dem Hund Wohlbefinden und Zugehörigkeit zu dem Rudel vermitteln. Auf diese Weise ist der ausgewachsene Hund innerhalb seines Rudels emotional stabil.
Das Beruhigungspheromon D.A.P. bestimmt also den emotionalen Status des Hundes sein ganzes Leben hindurch. Der D.A.P. Zerstäuber enthält ein synthetisches Analog des Beruhigungspheromones. Es reduziert die Angst und den Stress bei Welpen und adulten Hunden. (Pageat,P, DMV, PhD (1999) Attachment and pheromones in the dog. Vortrag am "2nd world meeting on ethology", Lyon)

D.A.P. Das weltweit erste Beruhigungs-Pheromon für Hund

Zur Kontrolle und Vermeidung von Stress- und Angstreaktionen, wie z.B. bei Neuankömmlingen (Welpen oder erwachsene Hunde), in neuer oder veränderter Umgebung, Destruktion (Zerstörungswut), Vokalisieren (übermäßiges Bellen), Hyperattachment (übersteigerte Anhäglichkeit), Verlust der Stubenreinheit, Bulimie, stressbedingte Anorexie, exzessives Lecken oder Angst vor Fremden. Den D.A.P.-Zerstäuber in dem von dem Hund am häufigsten frequnetierten Zimmer anschließen. Die Dauer der Anwendung sollte fallspezifisch gehandhabt werden.

Ein Zerstäuber = 1 Monat Beruhigung

50 - 70 m² Wirkungsfläche

Fälle aus der Praxis:

  1. Zippy, ein 7 Wochen alter Jack-Russel Terrier zeigte, nachdem ihne sein neuer Besitzer vom Züchter geholt hatte, große Unruhe und jaulte die ganze Nacht. Daraufhin wurde ein D.A.P.-Zerstäuber in dem Zimmer angebracht, in dem sich Zippy nachts aufhielt. Zusätzlich wurde der Besitzer von Zippy angewiesen, das Aufmerksamkeit heischende Verhalten seines HUndes weitestgehend zu ignorieren. Seit dem 2. Tag der D.A.P. Anwendung schlief Zippy ruhig und beruhigt die ganze Nacht durch.
  2. Tia, eine vierjährige Schäferhündin, war extrem unruhig und forderte ständig die Aufmerksamkeit ihres Besitzers, indem sie Spielzeug anbrachte oder sich anderweitig stark fordernd verhielt. Darüber hinaus zeigte sie deutliche Angst vor Feuerwerken. Daraufhin wurde der D.A.P.-Zerstäuber eingesetzt und der Besitzer von Tia instruiert, ihr Verhalten nach Möglichkeit zu ignorieren. Nach nur einer Woche bemerkte der Besitzer, dass sich Tia zunehmend mit sich selbst beschäftigen konnte (Kauknochen, Spielzeug...) und sich nicht einaml mehr durch ein Feuerwerk nennenswert ablenken ließ.
  3. Seit dem Tod seines Besitzers wurde Mandschou, ein 4 Jahre alter Mastiff, extrem anschmiegsam und ängstlich und reagierte extrem auf viele verschiedene Stimuli, die er vorher einfach ignoriert hatte. Die Verhaltensauffälligkeiten gipfelten dann in exzessivem Belecken seiner linken Vorderpfote, die sich daraufhin stark entzündete. Unter dem Einfluß von D.A.P. wurde Mandschou schon nach kurzer Zeit deutlich ruhiger. Nach 14 Tagen hörte er dann ganz auf, seine Pfote zu belecken und die Entzündung begann zu heilen.

Den D.A.P.-Zerstäuber und entsprechende Nachfüllpackungen erhalten Sie in unserer Sprechstunde.